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Der Kneipp-Aktiv-Park in Ottobeuren


 
 

Mit der Gesundheitslehre von Pfarrer Sebastian Kneipp als Leitmotiv wurde 2011 der „Kneipp-Aktiv-Park“ in Ottobeuren neu gestaltet. Malerisch gelegen im Westen des Klosters und der Basilika, ist der räumliche Anschluss des Kurparks an ein Zentrum des Glaubens auch ideell zu verstehen: Zwei lokale Pilgerwege, der Ulrichsweg und der Marienweg, durchziehen den Park als orientierende Glaubenszeichen. Die Wege enden an einer Lourdes-Grotte und auf dem Kalvarienberg. In seinen Plastiken entlang der Pilgerwege und im Park hat der 1962 in Augsburg geborene Künstler Franz Höchstötter, vormals selbst Pfarrer, den Rosenkranz als Motiv bildhauerisch aufgegriffen. 

Mit der räumlichen und historischen Beziehung zur Benediktinerabtei vermittelt der Kneipp-Aktiv-Park den Dreiklang von Natur, Kultur und Spiritualität. Besucher können auf dem wunderschön angelegten Areal die fünf Säulen der Kneipp’schen Gesundheitslehre unmittelbar erfahren. Einzelne Stationen zu den Fixpunkten seines Naturheilverfahrens halten vielfältige Angebote bereit, die eigenen Fähigkeiten zu erproben und die Sinne zu sensibilisieren – vital, aktiv, gesund, natürlich und harmonisch. 

Spaziergänge und Bewegung im Kurpark stärken Körper, Geist und Seele, fördern die Gesundheit, steigern das innere Wohlbefinden und münden im glücklicheren Bewusstsein, gestärkt und erholt in den Alltag zurückzukehren. Das Gesundheitskonzept von Pfarrer Sebastian Kneipp, das im Aktiv-Park liebevoll umgesetzt ist, kommt den Bedürfnissen des modernen Menschen entgegen, sich wieder mehr auf sich selbst zu besinnen und bewusster zu leben. 

Deshalb spiegeln sich alle diese Aspekte auch in der Gestaltung des Kneipp-Aktiv-Parks wider: Die Kieswege und eine Sandsteinmauer symbolisieren in ihren fließenden Bewegungen die Lebenskraft des Wassers, das seine vielfältigen Wirkungen im historischen Klosterweiher und in einem nach dem Heiligen Ulrich benannten Brunnen entfalten kann. Der Meditationsgarten, eine Insel der Stille, die zur inneren Einkehr einlädt, ist am Eingang mit einem Quellstein geschmückt. Im klassischen Tretbecken, beim Armbad und auf einer Tretwiese spendet die Hydrotherapie wohltuende Kräfte. Eine „Himmelstreppe“ führt zu Ruheplätzen, die die fünf Säulen der Kneipp’schen Gesundheitslehre thematisieren – Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Lebensordnung. 

Seit 2012 ziert außerdem ein Gedenkstein für Pfarrer Sebastian Kneipp den nach ihm benannten Aktiv-Park. „Als Priester liegt mir vor allem das Wohl der unsterblichen Seelen am Herzen. Dafür lebe ich und dafür will ich sterben“, schreibt Kneipp in seinem berühmten Buch „Meine Wasserkur“. Die Sätze verdeutlichen, welch zentrale Rolle auch der Glaube für Ottobeurens berühmtesten Sohn gespielt hat. So muss nach der Priesterweihe am 6. August 1852 im Augsburger Dom die Heimatprimiz in der Klosterkirche von Ottobeuren am 24. August 1852 für Sebastian Kneipp ein einschneidendes Lebensereignis gewesen sein. Seine Geburtsgemeinde ließ daher am 160. Jahrestag der Primiz einen Gedenkstein aus Nagelfluh im Kneipp-Aktiv-Park aufstellen und segnen. 

Sebastian Kneipps engster Mitarbeiter, Dr. med. Alfred Baumgarten, berichtet in seiner „Biographischen Studie“, dass der Zulauf zur Heimatprimiz am Bartholomäustag in der Basilika von Ottobeuren gewaltig gewesen sei. Er schreibt: „Welchen Eindruck musste es auf das Herz Sebastian Kneipps machen, da er unter den Seinigen zum ersten Mal am Altare im Dienste des Herrn walten und seinem Vater die heilige Kommunion reichen konnte! Dazu die großartige Schönheit der Pfarrkirche von Ottobeuren.“ Abt Paulus Weigele zelebrierte 160 Jahre später, am 24. August 2012, die Pontifikalmesse, mit der die Kirchengemeinde Ottobeurens in der Basilika dem festlichen Anlass gedachte und sich anschließend zur Segnung des Gedenksteines versammelte. 

Der Gedenkstein im Kneipp-Aktiv-Park ist ein weiteres Element im Ottobeurer Kur-Mosaik, in dessen Angesicht die Besucher der Kuranlagen die Lehren Sebastian Kneipps ganzheitlich erfahren. Denn als Pfarrer wie als Heiler war Kneipp fest davon überzeugt, dass Körper- und Seelenheil eng zusammenhängen: „Erst als ich Ordnung in die Seelen der Menschen brachte, besserten sich auch die körperlichen Gebrechen.“

 
 

 
 

 
 

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